Heimkehrer Marcos Nader für ÖBV und Österreich auf Olympia Kurs

thumbMarcos Nader möchte sich für die Olympischen Spiele in Rio 2016 qualifizieren. Möglich wird das durch ein neues Wettkampf-Format des Internationalen Boxverbandes AIBA, bei dem auch Boxer zugelassen sind, die bisher als Profis gekämpft haben. AIBA Pro Boxing (APB) startet am 24. Oktober 2014 mit ersten Ranglisten-Kämpfen.

 

 

 

Auf einer Pressekonferenz in Wien, heute Dienstag, 12. August, erklärte der Vizepräsident von AIBA und Präsident des Europäischen Boxverbandes Franco Falcinelli, Ziel des neuen Bewerbes sei es, Boxern weltweit ein einheitliches Dach, einen klaren und transparenten Karrierepfad und faire, nachvollziehbare Spielregeln zu bieten.

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Die Begriffe wie Amateur- und Profi-Boxen werden mit diesem Schritt aufgehoben. APB ist der Bewerb für die Box-Elite. Die Regeln wurden mit dem Internationalen Olympischen Comitee (IOC) abgestimmt. Deshalb besteht die Möglichkeit, sich über APB für Olympische Spiele zu qualifizieren. Marcos Nader wird dabei im Weltergewicht (bis 69 Kilogramm) antreten. Die Ranglisten-Kämpfe starten am 24. Oktober 2014. Bis Anfang Februar 2015 werden die ersten APB-Champions in insgesamt 10 Gewichtsklassen feststehen.

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Marcos Nader erklärte, er habe eine Reihe von Angeboten aus Profi-Boxställen erhalten, das sportlich attraktivste Angebot sei jedoch die Qualifikation für die Olympischen Spiele.


In Österreich ist die AIBA und damit der APB-Bewerb durch den Österreichischen Boxverband (ÖBV) vertreten. Präsident Roman Nader äußerte bei der PK die Hoffnung, dieser neue Weg zeige für junge Boxer einen attraktiven Karriereweg auf und sei daher ein Anreiz mehr junge Leute für Boxen als Leistungssport zu gewinnen.

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